Lauf mit uns mit

Hallo Liebe Mitmenschen,

Dieses Jahr werden wir unter dem Gruppen zusammenschluss „Bi-in-BW“ an 2 Christopher Street Days teilnehmen. Bi-in-BW setzt sich aus den Gruppen Bi+ Treff, LesBiT, StuBi, TüBisch und in Stuttgart auch wieder mit AktivistA.

Der erste Termin ist der 02.06.18 in Karlsruhe mit dem Motto „Verliebt, Verlobt, Verfolgt“

Der zweite Termin ist der 28.07.18 in Stuttgart mit dem Motto „Expiditon Wir“

Ihr seid Herzlich eingeladen uns auf den beiden CSDs zu begleiten, ganz egal in welchem Teil du dich selbst in dem LSBTTIQA spektrum einordnest, und du uns A_sexuelle und Bi_sexuelle unterstützen magst. Bist du Herzlich Eingeladen mit uns zu laufen und auch zu Feiern.

Bitte trage dich wenn du mitlaufen möchtest in den Doodels ein, da wir an den CSD Organisatoren eine ungefähre Teilnehmerzahl melden.

Doodle Karlsruhe https://doodle.com/poll/kzghvugdukabdcdp

Doodle Stuttgart https://doodle.com/poll/pcyty4z8gb6xhh3u

bei Fragen email an svenja.angerer@bi-in-bw.de weitere Informationen unter https://bi-in-bw.de wenn du mit Organisieren möchtest gerne eine email an die oben genannte adresse schicken.

Liebe grüße Svenja

Motto CSD Stuttgart „Expidition WIR“

Die Welt verändert sich. Und das gibt uns die Möglichkeit, die Gesellschaft mitzugestalten und gemeinsam in Bewegung zu bringen. Als Regenbogen-Community können wir uns selbstbewusst in diesen politischen und sozialen Aufbruch einbringen sowie unseren Teil dazu beitragen, dass ein neues WIR entsteht – eine Gesellschaft, in der wir leben wollen.

In den vergangenen beiden Jahrzehnten konnten Erfolge für ein gleichberechtigteres Zusammenleben errungen werden: die Öffnung der Ehe, die Rehabilitierung von Justizopfern, die Vielfalt im Bildungsplan und die Sichtbarkeit von LSBTTIQ in Medien und Führungspositionen, um nur einige zu nennen. Daraus erwächst für uns jedoch eine Verantwortung für die, die immer noch am Rande der Gesellschaft stehen: Ein Blick in Polizeiberichte genügt – regelmäßig Übergriffe auf LSBTTIQ in aller Öffentlichkeit, Mobbing auf dem Schulhof und eine immer noch überdurchschnittliche Selbstmordrate von queeren Jugendlichen zeigen Bruchlinien, mit existenziellen Folgen für den oder die Einzelne. Jenseits der Landesgrenzen und mit Blick auf die Welt beginnt oftmals die Finsternis: Lesbische, schwule und transsexuelle Menschen als bewusste Ablenkung und als Sündenböcke für verfehlte Politik, nicht selten gepaart mit staatlicher Verfolgung und gesellschaftlicher Ächtung; Repression bis hin zu Folter und Tod.

Gleichzeitig keimt Hoffnung: Unsere Gesellschaft kommt weiter in Bewegung. Menschen spüren, dass sie sich engagieren müssen, um den Bruchlinien entgegen zu wirken. Dadurch entsteht eine neue Kraft. Diese Gegenbewegung zu Isolation, Ausgrenzung und Abschottung hat noch keinen Namen und kein Symbol. Doch die Menschen in dieser Bewegung setzen sich ein für einen Wandel von unten, an vielen Orten gleichzeitig. Diese Menschen kommen aus der gesamten Gesellschaft, aus ihrer Mitte ebenso wie von ihren Rändern. Gemein ist diesen Menschen in Bewegung ihre Sensibilität: Sie spüren, dass der Zusammenhalt zu erodieren droht, und wollen sich dem entgegenstellen. Da bricht sich ein Wille durch, der der Fragmentierung und dem Rückzug in Nischen sowie Komfortzonen entgegenzuwirken versucht.

„Für diese Gesellschaft in Bewegung haben wir nach einer gedanklichen Klammer gesucht“, beschreibt Christoph Michl, Geschäftsführer der IG CSD Stuttgart e.V., die Herangehensweise an das diesjährige Motto des politischen Kulturfestivals. „Expedition WIR ist zuallererst eine Einladung und zugleich ein Aufbruchssignal: Lasst uns gemeinsam eine Gesellschaft schaffen, in der wir alle leben wollen“, verdeutlicht der CSD-Chef und ergänzt. „Die Betonung liegt dabei auf ‚gemeinsam‘. WIR heißt WIR, nicht ‚die gegen uns‘ – da ist Lagerdenken hinderlich und Selbstisolation das Ende der Reise.“

Expedition WIR – das ist der Aufbruch in eine Gesellschaft, in die sich alle einbringen können. Niemand vermag dabei konkret zu wissen, wie genau diese Gesellschaft aussehen soll und wie sie aussehen wird. Keine Person, keine gesellschaftliche Gruppe und keine Weltanschauung – denn es gibt keine Blaupause für die Zukunft. Diese Gesellschaft entsteht im Dialog und im gegenseitigen Austausch, gewissermaßen auf Augenhöhe: Verständnis und Nähe bilden sich durch Empathie und die Bereitschaft zum Wechseln von Perspektiven.

EXPEDITION ALS ENTDECKUNGSREISE

Auf dem langen Weg zum Wir begegnen wir unseren Mitmenschen, innerhalb und außerhalb der eigenen Komfortzonen. Dabei lernen wir uns gegenseitig (besser) kennen und verstehen, was andere jeweils bewegt, was uns antreibt und was uns Kraft verleiht. Nicht alles, was uns begegnen wird, wird uns gefallen. Nicht zu allen werden wir eine Verbindung aufbauen können. Manches, was wir erfahren und erleben werden, wird uns überraschen. Vielleicht erkennen wir auch Dinge an uns selbst, die wir nicht wahrhaben woll(t)en. Wir lernen uns auf diese Weise aber auch selbst besser kennen. Darum ist diese Entdeckungsreise, die Expedition WIR, nicht zuletzt ein Wagnis.

Wenn unterschiedliche Menschen in eine noch unbekannte Welt aufbrechen, dann wird dies kein Spaziergang. Es wird Stockungen geben. Manches führt uns auf Irrwege. Treffen wir unerwartet auf eine Nebelwand, werden wir uns streiten, ob wir nun unmittelbar vor dem Ziel stehen oder doch vom Weg abgekommen sind. Unwägbarkeiten gilt es zu meistern, über Höhen zu klettern und durch Tiefen zu schreiten. Unser Tempo wird unterschiedlich sein, jede und jeder nach eigener Kraft. Wer Pausen braucht, nimmt sie sich. Und doch wollen wir gemeinsam Schritt halten (lernen). Wir werden unterschiedliche Wege ausprobieren, in der Hoffnung, dass alle letztendlich doch zum gemeinsamen Ziel führen. Die Reise wird aus Etappen bestehen, aus Abschnitten und Zwischenstopps. Mal werden wir verweilen, da wir eine Entdeckung gemacht haben oder weil wir die Zeit brauchen, die neuen Erkenntnisse zu verdauen. Mit gewachsener Reife brechen wir wieder auf, den nächsten Meilenstein im Blick und das große Ziel im Herzen.

SELBSTBEWUSSTER TEIL DER GESELLSCHAFT

Als Regenbogen-Community gehören wir ganz selbstverständlich – und damit auch selbstbewusst – zu dieser Gesellschaft in Bewegung. Wir bringen unsere Erfahrungen mit ein, vor allem das Wissen, wie Verschiedenheit und Buntheit das Leben bereichern kann. Wir spüren unsere Kraft und bauen auf die Ausdauer, die vorangegangene Generationen bei den Kämpfen um Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Akzeptanz an den Tag gelegt haben. Wir wissen um die Verantwortung jenen gegenüber, die noch nicht im gleichen Maße von Vielfalt und Respekt profitieren – im eigenen Land, aber auch über geografische Grenzen hinweg. Wir verfügen über das Selbstbewusstsein, für uns, unsere Identität, unsere Haltung und unsere Leidenschaft einzustehen.

Die Expedition WIR ist eine Einladung: Lasst uns gemeinsam die Gesellschaft gestalten, in der wir uns entfalten können – offen, bunt, vielfältig, vital, dynamisch, füreinander einstehend, wertschätzend und in einer freien Kultur lebend. Uns in der Regenbogen-Community betreffen die großen und kleinen Themen der Politik und der Gesellschaft ebenso, allerdings meist unter zusätzlichen Aspekten. Egal ob Familienplanung und Eheglück, Beruf und Alltag, Gewalt und Diskriminierung, Inklusion und Teilhabe, Alter und Pflege, Identität und Gemeinschaft, Fluchtursachen und Integrationsbemühungen, Erinnerungskultur und Zukunftsängste – immer sind wir gemeinsam gefordert, an das große Ganze zu denken – bis hinab zu vermeintlichen Untiefen oder bis hinaus an die Ränder. Nur dann finden wir nachhaltige Antworten für alle und letztlich für uns. Nur dann kann die Expedition WIR gelingen und zu einem gemeinsamen Ziel führen.

„Wir sehen diesen ersten CSD nach der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare als veritable Chance“, beschreibt CSD-Geschäftsführer Christoph Michl die Ausgangslage für die Expedition WIR. „Das Mehr an Gleichberechtigung, das mit den jüngst errungenen Erfolgen verbunden ist, gibt uns die Möglichkeit, unsere Energie nach vorne zu richten. Wir bringen uns aktiv in die Geellschaft in Bewegung ein. Zusammen mit allen engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern gestalten wir die Welt mit. In gemeinsamer Vielfalt. In gegenseitigem Respekt.“

Der Einsatz für die Expedition WIR ist kein Selbstzweck – es geht um aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Für die Regenbogen-Community und andere Minderheiten geht es zudem um handfeste Verbesserungen. Kurz: Es geht um den Zusammenhalt und das Wohl aller hier lebenden Menschen. Es geht um das Verstetigen des lange und hart Errungenen, das konsequente Weiterentwickeln von Bestehendem sowie den nachhaltigen Schutz – und teilweise auch die klare Verteidigung – des gesellschaftlichen Wandels hin zu Offenheit und Gleichberechtigung. Vollkommen ausbuchstabiert jedoch ist dieses Ziel der Gesellschaft in Bewegung noch lange nicht. Nun gilt es, die Route zu berechnen, das Bündel zu schnüren und sich auf den Weg zu machen.

Auf zur Expedition WIRAuf zum CSD Stuttgart 2018.

CSD 2018 ORGA-Treffen Nummer 1

Hallo ihr lieben,
heute schicke ich euch die Einladung zum ersten Orgatreffen,dies wird am 20.01.2018 ab 11:30 stattfinden.

Wegen der Adresse über Kontakt eine kurze mail an mich. svenja@angerer.com.de

Getränke würde ich was organisieren und wenn jeder Fingerfood mäßig was mitbringt dann sind wir denke ich ganz gut versorgt Alternative wäre etwas zu bestellen. Wenn noch jemand dazu kommen möchte und nicht im Doodle eingetragen hat gerne bei mir melden

Beim ersten Treffen
-Mottos

-Welche Politischen Forderungen

Öffentlichkeitsarbeit Initiieren um Mitlaufende auf uns Aufmerksam machen

-Wie wollen wir uns Präsentieren

-erste Ideen/Skizzen Flyer

Erscheinungsbild der Gruppe festlegen. (Alle das gleiche / jede*r wie er mag)

-Was kam gut beim letzten mal an

-Wie wollen wir teilnehmen Fußgruppe / Truck

Zeitplan festlegen Aufgaben verteilen.

Beim zweiten Treffen

-Flyer besprechen / letzte große Änderungen

-Flyer Feinschliff →bis Mitte Mai ab zur Druckerei

Beim dritten Treffen

-Plakate Feinschliff

-…

Wenn euch Punkte noch dazu einfallen gerne an mich Wenden.

Bitte macht euch Gedanken:

Welche Forderungen wir stellen möchten was ist für uns A_sexuellen und Bisexuellen wichtig.

Die Sichtbarkeit ist natürlich weiterhin wichtig, wie können wir diese Positiv vergrößern?
Hier noch für die Termine 1 und 2 abstimmen

Termin 2

https://doodle.com/poll/62gu4sa2inbhupd7

Termin 3

https://doodle.com/poll/pv3vxbyx84qdbe8u

Möchtest du in die CSD Orga mailgruppe dann schreib mich an unter svenja.angerer@bi-in-bw.de

Bi-in-BW wünscht euch ein Frohes Fest und einen guten rutsch ins neue Jahr.

Nach dem CSD

Wir wollen am 23.09.2017 (Tag der Bisexualität) alle einladen die dieses Jahr in unserer gemeinsamen Fußgruppe in der Orga und als Teilnehmer*innen dabei waren.Zum einen möchten wir noch den 2 Platz der besten Gruppen feiern, zum anderen möchten wir den Persönlichen Austausch und ein kennen lernen ermöglichen.

Dieses Jahr war für uns als Bisexuelle ein besonderes in dem wir gemeinsam mit AktiVista zusammen eine Gruppe gebildet haben und gemeinsam für unsere Rechte und Sichtbarkeit auf die Straße gegangen sind.

Wo: Wohnzimmer Schlosstrasse 77 70176 Stuttgart

Wann 23.09.17 ab 18:00

Wir bitten um Anmeldung Doodle https://doodle.com/poll/4sptqd48z9863asc

bei fragen email an svenja.angerer@bi-in-bw.de

als PDF Download Einladung-Nachtreffen