PRESSEMITTEILUNG zum 17. Mai 2017 LSBTTIQ Netzwerk

Verfolgung auf Grund sexueller Orientierung als Fluchtgrund anerkennen!

Nicht erst die katastrophalen Nachrichten aus Tschetschenien zeigen: In vielen Regionen weltweit sind massive Diskriminierung und staatliche Verfolgung von Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung zu beobachten. Diejenigen, die vor diesen Ereignissen in Deutschland Schutz suchen, brauchen unsere Solidarität und Unterstützung. Zugleich müssen sich Lesben, Schwule und bisexuelle Menschen in Deutschland gegen Homophobie und populistische Vereinnahmungsversuche wehren.

Auch in diesem Jahr wird am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homophobie (IDAHO) begangen. Ziel ist es, auf die Diskriminierung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen aufmerksam zu machen und Akzeptanz einzufordern. Das Netzwerk LSBTTIQ ruft dazu auf, an diesem Tag ein deutliches Zeichen zu setzen.

Die Fortschritte im Kampf um Akzeptanz und Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und bisexuellen Menschen sind in den letzten Jahren zunehmend bedroht. In vielen Teilen Afrikas, des Nahen Ostens, Südasiens und der ehemaligen Sowjetunion werden Gesetze erlassen, die lesbisch-schwule Sichtbarkeit verfolgen oder Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung kriminalisieren. Autoritäre Regierungen oder fundamentalistische religiöse Gruppen setzen gezielt auf die Dämonisierung von Schwulen, Lesben und emanzipativen Aktivist_innen, sie schüren Hass und Gewalt, um dann wiederum als Garanten ‚öffentlicher Moral’ daraus politisch Kapital zu schlagen. Fliehen die Menschen aus diesen Verhältnissen und suchen Asyl, haben auch LSBTTIQ Geflüchtete meist erhebliche Probleme, in Deutschland ihre Fluchtgründe geltend zu machen. „Im Laufe des Asylverfahrens in Deutschland werden sie häufig abermals Opfer von Diskriminierung und sehen sich gezwungen, auch hier ihre sexuelle Orientierung zu verbergen.“, erklärt Angela Jäger vom Sprechendenrat des Netzwerks LSBTTIQ und weist auf die besonderen Schutzbedarfe von LSBTTIQ Geflüchteten hin. „Hierzu die Möglichkeiten für echte Un-terstützungsstrukturen aufzuzeigen und klare Möglichkeiten, diese im Asylverfahren als Selbstverständlichkeit zu integrieren, sind auch zentrales Themen des vom Netzwerk LSBTTIQ und der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. organisierten Fachtags „Angekommen – in Sicherheit?“ am 2. Juni 2017 in Stuttgart.

Auf der anderen Seite haben populistische Bewegungen in westlichen Gesellschaften „entdeckt“, dass sich mit der Instrumentalisierung von Nation und heteronormativem Familienglück, der Diffamierung davon abweichender Lebensmodelle und dem gezielten Schüren von Ängsten Aufmerksamkeit erzielen lässt. Noch ist Homophobie auch in Europa gesellschaftsfähig. Der Aufruf, die Sichtbarkeit der Vielfalt sexueller Orientierungen und die Aufklärung über Familienkonstellationen jenseits der heterosexuellen Kleinfamilie „auf den Müllhaufen der Geschichte“ zu werfen, ist wieder zu hören. Umso zynischer ist es, dass gleichzeitig Schwule und Lesben gezielt eingesetzt werden, um Ressentiments gegen Muslime zu schüren. Wir lehnen diese Vereinnahmungsversuche strikt ab. Unterstützung brauchen Initiativen, die für interkulturelle Verständigung eintreten und die Vielfalt von sexuellen Orientierungen und Diversität von Geschlecht als Gewinn für alle hier lebende Menschen vermitteln. „Wir brauchen die aktive Gestaltung unserer Gesellschaft“, fordert Tamara Kailuweit vom Sprechendenrat des Netzwerks LSBTTIQ. Sie betont, dass „wenn die Rechte von Minderheiten in Frage gestellt werden, ist es Aufgabe jedes Menschen unabhängig von Parteizugehörigkeit, Religion oder persönlicher Betroffenheit Gesicht zu zeigen und Farbe zu bekennen: Gegen Homofeindlichkeit und Diskriminierung – für Akzeptanz und gleiche Rechte!“. Vernehmbar sollten alle sein, die Vielfalt einer reaktionären Einfalt vorziehen. Gemeinsam sind wir stark und sichtbar.

Zum IDAHO 2017 finden in ganz Baden-Württemberg wieder viele Veranstaltungen gegen Homophobie und für Akzeptanz statt. Zahlreiche Mitgliedsorganisationen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg stellen am 17.05. im ganzen Land verschiedene öffentliche Aktionen auf die Beine und zeigen in ihrer Vielfalt Gesicht. Alle Details zu den Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage: www.netzwerk-lsbttiq.net/termine/idaho

Heidelberg:
•    Infostände der Community sowie „Markt der Möglichkeiten“ (16-18 Uhr), Rainbow-Flash (17:05 Uhr)

Karlsruhe:
•    Luftballon-Aktion (15:30-16:30 Uhr), Gedenkminute am Stolperstein (16:45-17 Uhr)
•    Jahresfeier im queeren Jugendzentrum (17-21 Uhr)

Mannheim:
•    Informationsstand (17-18:45 Uhr) mit Luftballon-Aktion (18:00 Uhr)

Stuttgart:
•    Informationsstand (11-19 Uhr) mit Luftballon-Aktion (17:50 Uhr)
•    Theater-Impro Spiele-Abend (19:30-21:45 Uhr)

Ulm:
•    Infomeile der Community Vereine (14-18 Uhr)

Ebenfalls am 17.5. hat die Landesregierung den Landesbeirats zum Aktionsplan  „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“ zur zweiten Sitzung eingeladen.

Über das Netzwerk: Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queeren (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen. Das Netzwerk zeigt damit bereits die Vielfalt und die Vielgestaltigkeit von Geschlecht und sexueller Orientierungen. Ziel des Netzwerks ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Dabei greift das Netzwerk auf die vorhandenen Kompetenzen und Expertisen der Mitglieder zurück. Die Bündelung der Aktivitäten vor Ort erbringt Synergieeffekte, die den gesellschaftlichen Beitrag der Mitgliedsgruppen wirkungsvoller gestaltet. Die Eigenständigkeit jedes Mitglieds wird respektiert und alle Mitglieder arbeiten gleichberechtigt.

Kontakt zu Geschäftsstelle: kontakt@netzwerk-lsbttiq.net
Kontakt zum Sprechendenrat: sprechendenrat@netzwerk-lsbttiq.net
Mehr Informationen zum Netzwerk: www.netzwerk-lsbttiq.net
Netzwerk bei Facebook: www.facebook.com/lsbttiq

LSBTTIQ: Die Abkürzung steht für einzelne Richtungen in der vielfältigen Regenbogen-Gemeinschaft – lesbisch (L), schwul (S), bisexuell (B), trans-gender (T), transsexuell (T), intersexuell (I), queer (Q).

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Geschäftsstelle des Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg
Lisa Haug, Danijel Cubelic
Email: kontakt@netzwerk-lsbttiq.net

Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg
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Sprechendenrat des Netzwerks: sprechendenrat@netzwerk-lsbttiq.net

Der Aufbau der Geschäftsstelle des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie (17.Mai)

Dienstag, 16. Mai 2017

 

 

Land muss Vorreiter bei Offenheit und Vielfalt bleiben

 

MdL Brigitte Lösch: „Familie ist für uns überall da, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen“

 

Zum „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie“ (17. Mai) ruft die Grüne Fraktion im Landtag Baden-Württemberg dazu auf, engagiert für Akzeptanz und Vielfalt einzutreten. „Wir sind viele, wir sind bunt und wir zeigen Gesicht für die offene und freie Gesellschaft“, erklärt Brigitte Lösch, Sprecherin für die Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren (kurz: LSBTTIQ). „Familie ist für uns überall da, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Das zeigt auch das Motto, das die IDAHOBIT-Organisatoren 2017 ausgerufen haben: ‚Liebe macht Familie‘. Wenn wir das ernst meinen,  müssen alle Kinder die gleichen Rechte haben, egal in welcher Familienkonstellation sie aufwachsen. Am schnellsten ginge das mit der Öffnung der Ehe für alle auf Bundesebene“, betont Lösch.

 

Mit dem 2015 verabschiedeten Aktionsplan „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ setzt die Landesregierung ein Zeichen für die Gleichstellung von LSBTTIQ-Menschen in Baden-Württemberg. Im Haushalt 2017 sind 250 000 Euro für die konzeptionelle Weiterentwicklung und Umsetzung des Plans eingestellt.  „Mit der Stärkung der LSBTTIQ-Organisationen, Vereine und Selbsthilfegruppen vor Ort verankern wir die Strukturen auf kommunaler Ebene und schaffen ein breites Netz, um Ausgrenzung, Vorurteile und Zugangsbarrieren im Alltag abzubauen“, so Lösch. Bereits aufgebaut wurde neben einer Geschäftsstelle für das Netzwerk LSBTTIQ eine professionelle psychosoziale Beratung für LSBTTIQ-Menschen und ihre Angehörigen. „Um die Lebenssituation von LSBTTIQ-Menschen zu verbessern, müssen wir verlässliche und vor allem  bedarfsgerechten Beratungs- und Unterstützungsangebote etablieren“, erklärt Lösch. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Umsetzung des Aktionsplans ist ein umfassender Dialogprozess.  „Wir wollen, dass unser Land weiter ein Vorreiter für Offenheit und Vielfalt bleibt. Dafür brauchen wir  alle, die sich für eine tolerante und gleichberechtigte Gesellschaft  in Baden-Württemberg einsetzen“, so Lösch.

 

Neben dem  Kampf um gleiche Rechte darf die umfassende Rehabilitierung der nach dem menschenrechtswidrigen Paragraph 175 Verurteilten  nicht vergessen werden. So begrüßt Brigitte Lösch ausdrücklich das Drängen Baden-Württembergs hier möglichst umfassend für Gerechtigkeit zu sorgen. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass sich Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha über den Bundesrat dafür einsetzt, dass auch von Ermittlungen Betroffene in die Entschädigung einbezogen werden sollen. Diese hatten für die Betroffenen drastische Konsequenzen – von gesellschaftlichen Stigmatisierungen bis zur totalen sozialen Isolierung.“

 

 

Caroline Blarr · Stv. Pressesprecherin

Fraktion Grüne im Landtag · Konrad-Adenauer-Straße 12 · 70173 Stuttgart

Telefon: 0711 / 20 63-6134 · Mobil: 0151 / 109 100 46 · Fax: 0711 / 20 63 660

caroline.blarr@gruene.landtag-bw.de · www.gruene-landtag-bw.de

Zeichen setzen gegen Homo- und Transphobie!

Seit 2005 findet am 17. Mai wird der internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) statt. Seit Jahrzehnten streiten engagierte Aktivistinnen und Aktivisten für Akzeptanz und Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgeschlechtlichen, Intersexuellen und Queeren* Menschen (LSBTTIQ*). Der Tag erinnert daran, dass am 17. Mai 1990 Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation gestrichen wurde.

Auch 2017 lädt die Schwul-Lesbische-Initiative Mannheim (SchLIMm) dazu ein dazu ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen. Denn auch heute noch werden nicht-heterosexuelle Menschen diskriminiert und in vielen Teilen der Welt bekämpft oder sogar verfolgt. Die gegenwärtige Verschleppung von Homosexuellen in Tschetschenien verdeutlicht die Aktualität dieses Tages. Wer Rechtskostenhilfe für LSBTTIQ* Geflüchtete unterstützen möchte, findet in der Homosexuellen Selbsthilfe eine sehr gute Adresse für Spenden (http://www.hs-verein.de/rechtskostenhilfe).

Am Mittwoch, ab 17 Uhr können Informationsstände am Paradeplatz besucht werden. Um 18 Uhr lassen die Mitglieder der zahlreichen Initiativen und politischen Gruppierungen der SchLiMm Luftballons in den Himmel steigen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Schwul-Lesbische Initiative Mannheim (SchLiMm)
c/o Benefiz Rhein-Neckar e.V.
Wilhelmstr. 66
68259 Mannheim
Tel: +49 0621 43767651

Kommt zum weltweit einzigen grenzüberschreitenden Christopher Street Day von Kreuzlingen (CH) nach Konstanz (D) am 15. Juli 2017!

** KOMMT ZUM WELTWEIT
EINZIGEN GRENZÜBERSCHREITENDEN CHRISTOPHER STREET DAY
VON KREUZLINGEN (CH) NACH KONSTANZ (D) AM 15. JULI 2017!
————————————————————

**
Wir bitten Euch um Eure Unterstützung mit der Teilnahme an der Demonstration!

Die politische Demonstration ist ein gesetzlich verankertes Grundrecht und
ein Mittel um sozialen und politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen,
auf Missstände aufmerksam zu machen und in der Öffentlichkeit und der
Politik ein Bewusstsein für unsere Anliegen zu wecken!

Lasst uns für unsere Rechte und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung
demonstrieren und feiern!

Der Ablauf auf einen Blick

10:00 Uhr
Aufstellung zur Demonstration am Bärenplatz, Kreuzlingen

12:00 Uhr
Beginn der Demonstration

ca. 12:30 Uhr
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** Symbolischer Grenzüberschritt von Kreuzlingen nach Konstanz

ca. 13:30 Uhr
Kundgebung unserer Forderungen
auf der Marktstätte Konstanz

14:00 Uhr
Kundgebungsprogramm
im Stadtgarten Konstanz

Moderation:
Die Schwestern vom Orden der Perpetuellen Indulgenz

mit
Johnathan Celestin (New York, USA)
Omnitah (Schweden/Deutschland)
Katja Gustafsson (Schweden)
LaDiva Live (Belgien)
Alex Palmieri (Italien)
Seyran Ismayilkhanov (Aserbaidschan/Deutschland)
Nasser Abdelgawwad (Ägypten/Deutschland)
DJ Alessandro Lesz (Österreich)
DeFranzy (Berlin)
Chris & Taylor (Wiesbaden)

21:00 Uhr
CSD-Abschlussparty im Konzil Konstanz
mit Djane Miss Delicious und DJ CK

Unter folgendem Link findet ihr Infos und die Anmeldeformulare zur
Demonstration
www.csd-konstanz.de/?page_id=922

Alle aktuellen Infos findet ihr auf
www.csd-konstanz.de
(http://csd-konstanz.us5.list-manage1.com/track/click?u=5eb862f163228a3826ccdbd36&id=c934b02ee3&e=7f462849fa)
/ www.csd-kreuzlingen.ch
(http://csd-konstanz.us5.list-manage2.com/track/click?u=5eb862f163228a3826ccdbd36&id=5d9d67e14f&e=7f462849fa)

Danke für Eure Unterstützung und bis spätestens am 15. Juli …

Mit Schwubert zu Mary Poppins

Hallo zusammen,

anbei das Angebot von Schwubert zu einer gemeinsamen Ausfahrt zu Mary
Poppins am 17. Juni 2017.
Busfahrt ab Reutlingen, inklusive „Open Bar“ im SI-Zentrum.
Genauere Infos, siehe unten.
Bitte beachten: Die verbindlichen Anmeldungen müssen (inkl. Überweisung)
bis 11. Mai bei Schwubert eingegangen sein (Mario), siehe unten.
Diese Mail gerne an Freunde weiterleiten!

viele Grüße, Spaß und ein Löffelchen voll Zucker,

euer Tobi.

 

So. 14. 05.: Auf Frauenspuren mit der Eyachtaler-Bahn

Auf Frauenspuren mit der Eyachtaler-Bahn

Ein Kultur-Wanderausflug entlang der Starzel bis ins Neckartal

am Sonntag 14.5.2917, 12.30 bis 19.30 Uhr mit Nicola Poppe

Wir gelangen mit der Bahn mit Umstieg in Eyach über Haigerloch nach
Rangendingen, wo wir zuerst im Ort einen kulturgeschichtlichen Rundgang
u.a. auf Spuren von Beginen und Nonnen machen.
Anschließend wandern wir das Starzeltal hinunter bis Bietenhausen, wo
wir in der Kirche Agatha als Vertreterin der heiligen Jungfrauen und
ihren vorchristlichen Vorläuferinnen kennenlernen.
Von dort führt der Wanderweg entlang der Starzel an zwei Mühlen vorbei
weiter ins Neckartal nach Bieringen, wo wir wieder in den Zug nach
Tübingen über Rottenburg steigen.

Bitte wetterfeste Kleidung, gutes Schuhwerk, Sitzunterlage und Proviant
mitbringen.
Wanderstrecke ca. 10 km. Fahrt mit Naldo-Gruppenticket: Tübingen ab
12.35 Uhr, Rottenburg ab 12.46 Uhr, Rückkunft: 19.30 Uhr!
Anteil am Gruppenticket ca. 5 € sind vor Ort direkt zu bezahlen.
Treffpunkt: Tübingen Hauptbahnhof Eingangshalle 12.20 Uhr, Rottenburg
12.40 Uhr am Gleis.

*Anmeldung : **Volkshochschule Tübingen
Tel.**07071 5603-31/-29***
*
* *Gebühr: 18.- €*
http://www.vhs-tuebingen.de/kuferweb/index.php?id=9&kathaupt=11&knr=171-11114&kursname=Auf+Frauenspuren+mit+der+Eyachtaeler-Bahn

und:
http://www.frauen-auf-reisen.de/html/wanderungen.html


Info mit herzlichen Grüßen aus dem
Frauenbuchladen THALESTRIS GmbH
Bursagasse 2
72070 Tübingen
Tel. 07071 – 265 90

Registergericht Tübingen – HRB 380546
Geschäftsführerinnen:
Hannelore Haeusler, Kornelia Wagenblast
Öffnungszeiten für Frauen:
Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr
——————-
www.frauenbuchladen.net

<https://www.facebook.com/pages/Frauenbuchladen-Thalestris-T%C3%BCbingen/305651516555?ref=bookmarks>

Einladung zum MUNBW-Forum Stuttgart am 13.05.2017

Liebe TG Jugend,

uns hat die Anfrage unten erreicht, ob wir beim Model United Nations BW
Forum junge Menschen über queere Themen informieren möchten. Das ganze
findet am nächsten Samstag in Stuttgart in der Liederhalle statt in Form
einer kleinen „Messe“ am nachmittag.
Leider kann aus der Geschäftsstelle des Netzwerks niemand an dem Samstag
da sein, deshalb die Frage an euch, ob jemand von den Stuttgarter
Gruppen spontan Lust hätte, hier die eigene Arbeit (und die Arbeit der
TG im Netzwerk) vorzustellen und mit den Jugendlichen ins Gespräch zu
kommen. Es ist eine begrenzte Aktion (14-17 Uhr), lässt sich also
vielleicht in Samstagspläne integrieren. Gerne lassen wir euch dazu auch
Flyer vom Netzwerk und sonstige Materialien (Coming-Out-Broschüre,
Lexikon der kleinen Unterschiede) zukommen.

Wenn jemand Interesse hat, meldet euch einfach bei uns. Dann stellen wir
den Kontakt her und klären alles weitere.

Euch erstmal ein schönes Wochenende!
LG
Lisa

Einladung Netzwerk-Fachtag LSBTTIQ Geflüchtete am 2. Juni in Stuttgart

Liebe Engagierte im Netzwerk,

unter dem Titel *“Angekommen – in Sicherheit?“* veranstaltet das
Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg am*2. Juni 2017 in Stuttgart*
gemeinsam mit der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg einen
*Fachtag zur Umsetzung des besonderen Schutzbedarf von LSBTTIQ
Geflüchteten*.

LSBTTIQ Geflüchtete gehören in die Gruppe der „besonders
Schutzbedürftigen“. Wir brauchen endlich die Anerkennung dieses
spezifischen Schutzbedarfs und strukturelle Antworten in
Baden-Württemberg – über die Hilfe der Community hinaus. Ziel des
Fachtags ist es, hier den Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und die
verschiedenen Akteur_innen besser zu vernetzen.
Der Fachtag richtet sich ausdrücklich an Ehrenamtliche und Geflüchtete
und selbstverständlich auch an Hauptamtliche und Mitarbeiter_innen
zuständiger Verwaltungen.  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

*Zeit: Freitag, 2. Juni 2017, 9:30 – 17:30 **
**Ort: Hospitalhof in Stuttgart*
Anmeldungen bitte bis zum 21. Mai an: kontakt@netzwerk-lsbttiq.net
Weitere Infos erhaltet ihr im Flyer zum Fachtag im Anhang oder auf der
Homepage: http://netzwerk-lsbttiq.net/refugees

Wir würden uns freuen, Euch am 2. Juni zu sehen. Bitte gebt die
Einladung auch in eure Netzwerke weiter!

Herzliche Grüße
von Geschäftsstelle und Sprechendenrat

———————————-
*Geschäftsstelle des Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg*
Lisa Haug, Danijel Cubelic
Email: kontakt@netzwerk-lsbttiq.net

*Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg*
Web: www.netzwerk-lsbttiq.net
Facebook: https://de-de.facebook.com/lsbttiq
Sprechendenrat des Netzwerks: sprechendenrat@netzwerk-lsbttiq.net

Der Aufbau der Geschäftsstelle des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg
wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration
Baden-Württemberg.

Mitmachen beim Christopher Street Day 2017 Stuttgart

Wir werden dieses Jahr von der achtbar unterstützt, wenn wir deren Plakat mitnehmen.

Grüße

Lilien

Hallo liebe Menschen.

Der Christopher Street Day steht wieder vor der Tür (am letzten Samstag im
Juli mit dem Thema Perspektivwechsel) und da wir gerne wieder eine
Fußtruppe bilden würden, gibt es
noch viel zu klären und zu tun:
– wer möchte mitlaufen?
– wer möchte außerdem noch mit organisieren (evtl Flyer, Kleider, Thema
gestalten, Plakate, etc.)?

Da wir eine Gruppe bis Ende Juni anmelden müssen, bräuchten wir bis 15.
Juni eure verbindlichen Anmeldungen. Planen und organisieren sollten wir
aber schon ab jetzt. Bitte schreibt eine Mail an Orga.Bi@yahoo.com oder
sagt Lilien Bescheid (diese Mail beantworten) und teilt uns auch mit ob ihr
„nur“mitlauft oder auch
mit organisieren wollt.

Wenn ihr euch beim Forum registriert, könnt ihr auch unter
Forum.bi-in-bw.de unter den Rubriken zum CSD Vorschläge und Ideen
austauschen.

Wer mit organisieren möchte schlägt am besten auch ein Datum für ein
erstes Treffen vor. Das gilt vor allem für diejenigen, die einen vollen
Terminkalender haben, dann können sich die flexibleren danach richten. Bei
mir sind die Wochenenden in der Regel ganz geschickt.
Zum Thema Perspektivwechsel gibt’s bereits folgenden Vorschlag:

Man schreibt auf ein Plakat eine sexuelle Orientierung in die Mitte, z.b.
„Asexuell“. Drum herum schreibt man in Form von Sprechblasen,was Menschen
anderer sexueller Orientierung über Asexuelle denken. Auf einem anderen
Plakat steht dann eine andere sexuelle Orientierung in der Mitte.

Wir freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen,

Gruß,

Hannah

Geschichtspolitik – Hinweis auf Talksendung „Nachtcafé“ 5.5.2017

Sehr geehrte Interessierte an der Geschichte der verschiedenen sexuellen Identitäten, an der Landesgeschichte von Baden-Württemberg und an Public History,

ich möchte Sie auf die nächste Ausgabe der Talksendung Nachtcafé im SWR Fernsehen hinweisen. Sie hat das Motto „Gegen alle Widerstände“. Zu Gast sein wird auch unser Zeitzeuge Heinz Schmitz (*1943 in Freiburg), der über seine Verurteilung nach § 175, seine Ehe und spätes Coming-out wie auch über die Auswirkungen seines „zweiten Coming-outs“ als Verurteilter berichten wird.

Die Sendung wird am 4. Mai 2017 im Alten E-Werk Baden-Baden aufgezeichnet und am 5. Mai 2017 um 22 h im SWR Fernsehen ausgestrahlt. Das Interview von Heinz Schmitz finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.lsbttiq-bw.de/zeitzeuginnen-interviews/interview-mit-heinz-schmitz/

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Steinle
__________________
Universität Stuttgart
Historisches Institut
Abt. Neuere Geschichte
Keplerstr. 17
70174 Stuttgart

Email: karl-heinz.steinle@hi.uni-stuttgart.de
Tel: +49 (0)175 – 850 51 78

www.lsbttiq-bw.de