HELLOQUEEN UND LUSCHTPARTY müssen im Sudhaus Tübingen bleiben

Wir fordern weitere Raumnutzung der Luscht und Helloqueenparty in den
Räumen des Sudhauses e.V. Tübingen

Das Sudhaus musste auf Grund von Beschwerden der Anwohner, das Partyangebot
einschränken. Den Anwohnern waren die Besucher*innen auf ihrem Rückweg nach
Hause zu laut. Das Sudhaus entschied einige kommerzielle Veranstaltungen zu
behalten, die Luschtparties und Helloqueen, demnach alle queeren Angebote,
zu streichen,wo gerade diese Gruppe kaum Räumlichkeiten in Tübingen hat und
schon gar nicht in dieser Größe.

Begründung:

Gerade die Helloqueen mit knapp 800 Besuchern ist eine Veranstaltung, die
überregional Tübingen Bekanntheit verschafft hat, die eine Stadt nach außen
hin präsentiert, die offen und tolerant ist. Insbesondere die
Helloqueenparty hat einen vielfältigen Raum geschaffen, indem sich
homosexuelle, heterosexuelle, trans und queere Menschen jeden Alters und
jeder Herkunft begegnen und miteinander feiern konnten. Solch ein Angebot
für diese Gruppe gibt es so nicht in Tübingen und auch nicht im
Neckaralbkreis. Weder in der Größe noch mit diesem Gemeinschaftsgefühl.
Zudem sind sonstige Veranstaltungen in Großstädten meist auf Profit und
Kommerzialierung aus. Diese Veranstaltungen hatten jedoch auch eine
gemeinnützige Aufgabe und das hat man als Besucher*in auch wahrgenommen.

Es ist seit mehr als 20Jahren Tradition diese Parties im Sudhaus
auszurichten. Es GEHT HIER nicht nur um RAUMNUTZUNG:

Das Sudhaus e.V. als Soziokulturelles Zentrum und gemeinnütziger Verein hat
für uns die Aufgabe eine Vielfalt in ihren Räumlichkeiten zu ermöglichen,
gemeinnützige Zwecke zu verfolgen und aus der Allgemeinheit auch
Minderheiten zu fördern. Zudem hatte das Sudhaus schon immer das Image
tolerant, offen, künstlerfördernd zu sein und gerade deshalb ist es uns
wichtig in diesen Räumlichkeiten zu bleiben. Es ist eine Zumutung die
Queercomunity nach nun mehr als 20Jahren aufzufordern kommerzielle,
finanziell zweckgebundene Räumlichkeiten aufzusuchen und einen
gemeinnützigen Raum zu verlassen.

Wir fordern den Gemeinderat als auch den Vorstand des Sudhaus e.V. auf,
sich nochmals zusammenzusetzen und eine weitere Nutzung des Sudhauses für
die Luschtparty und Helloqueen zu ermöglichen. Das Sudhaus wird aus
kommunalen Geldern finanziert, deshalb fordern wir die Kommune auf,
schwulen, lesbischen, trans*und queeren Menschen diesen Raum zu lassen.

Wir bitten euch mit eurer Unterschrift unsere Petition zu Unterstützen.

https://www.openpetition.de/petition/online/helloqueen-und-luschtparty-muessen-im-sudhaus-tuebingen-bleiben

ONE BILLION RISING 2018 sucht Frauen

*Wir suchen Dich! *

Liebe Frauen,

über die Jahre haben wir viel Power und Zeit in die Orga von ONE BILLION
RISING gesteckt. Wir möchten das auch gerne fortsetzen mit all unserer
Leidenschaft, wie bisher auch. Wir suchen Frauen, die Lust haben mit uns
gemeinsam Ideen zu kreieren, zu organisieren oder auch nur auszuhelfen.
Wir sind dieses Jahr leider etwas als Team geschrumpft und würden uns
über Unterstützung freuen.

Wenn ihr Lust habt, meldet euch doch bei uns auf unsere Email:
1billionrising-tuebingen@gmx.de

Liebe Grüße,
Euer OBR-Orgateam

*ONE BILLION RISING ist eine weltweite Kampagne*, die alljährlich am
14.2. das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen und Mädchen
lenken und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken will.

In Tübingen findet die Demo seit 2013 jrdrs Jahr am 14.02. statt und
erfreut sich vieler Besucherinnen und Besucher.

Weitere Infos zu One Billion Rising Tübingen findest du auf unserer
Facebookseite unter:

https://www.facebook.com/One-Billion-Rising-T%C3%BCbingen-137708379721995/

Infos zu One Billion Rising weltweit:
https://www.onebillionrising.org/

Petition zur Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Paare in der Kirche

die Landeskirche Würtemberg erlaubt Pfarrer*innen immer noch nicht gleichgeschlechtliche Paare in der Kirche zu trauen. Ein paar mutige Theologiestudent*innen versuchen da nun etwas zu ändern.
Es wäre toll, wenn viele die Petition unterschreiben und soviel verbreiten und teilen, dass Tausende Unterschriften zusammen kommen und die Landeskirche erkt, dass sie auf dem falschen Weg ist.
Bitte leite doch die Petition über Deinen Verteiler.
LG

Bunt fürs Leben

https://www.petitionen24.com/bunt_furs_leben

Was wollen wir? – Anlässlich der nahenden Herbsttagung der Landessynode über die Frage nach der Möglichkeit einer Trauung für gleichgeschlechtliche Paare wollen wir, dass unsere Stimmen und
Forderungen gehört und in die Entscheidung miteinbezogen werden.

Wieso wollen wir das? – Für uns, als ursprüngliche Initiative von Theologiestudierenden, hat die Entscheidung der Synode Konsequenzen für unsere zukünftige Berufsausübung, für Kirchenrecht und
Gewissensfragen. Daher wollen wir der Synode und allen gleichgeschlechtlichen Paaren der evangelischen Landeskirche Württemberg unsere Solidarität und Meinung dazu zeigen.

Was kannst DU tun, um uns dabei zu unterstützen? Du bist Mitglied der Landeskirche und forderst, wie wir, eine Trauung für alle in Württemberg? Dann unterschreibe diese Petition und hilf uns die
Kirche für die Zukunft zu gestalten!

Wir bedanken uns für alle Unterschriften!

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für die Synodentage,

Initiative Bunt fürs Leben

am 04.12.2017 erscheint Neuauflage „Das Leben der Renée von Catte“

Liebe Menschen,

heute möchte ich Euch/Sie auf meine Publikation aufmerksam machen, die am 04.12.2017 erscheint (siehe Anhang), mit der herzlichen Bitte um weitere Verbreitung.

Elsa von Bonin stellt mit ihrem Roman von 1911 „Das Leben der Renée von Catte“ die allgegenwärtige Norm der Heterosexualität in die Kritik und mit ihr eine heteronormative Gesellschaftsordnung, in der Ehe, Familie und Reproduktion als Maßstab für ‚Normalität‘ statuiert sind. Damit hinterlässt sie einen äußerst wertvollen Beitrag aus der Literatur der Frühen Moderne, gegen Diskriminierung und für eine Gesellschaft der Akzeptanz. Eine Thematik, die auch 2017 nichts an Aktualität verloren hat.

Mit queeren Grüßen,

Claudia Klank

Flüchten um anzukommen-Einladung zur Lesben*-Tagung in Bad Boll

Liebe Studentinnen*, liebe Frauen*,
wir sind Denise Wessel und Sarah Kempf und  möchten euch herzlich zur Lesben*-Tagung nach Bad Boll einladen.
Die Tagung richtet sich an lesbisch und queer lebende Frauen* jeden Alters und wird sich dieses Jahr mit dem Thema „Flüchten um anzukommen- Perspektiven lesbischer Frauen und transidenter Lesben“ beschäftigen. Wir selbst werden nun zum dritten Mal dabei sein und freuen uns schon sehr mit anderen Frauen* ins Gespräch zu kommen, egal ob im Plenum, bei gemeinsamem Essen oder in Workshops zu verschiedenen Themen. Es herrscht dort eine sehr wertschätzende und offene Atmosphäre und wir würden uns sehr freuen noch mehr (junge) Frauen* begrüßen zu dürfen.
Die offizielle Tagung findet vom 15.12. – 17.12.2017 in der Evangelischen Akademie Bad Boll  statt.
Weitere Infos und die Anmeldung findet ihr hier: http://www.ev-akademie-boll.de/tagung/540417.html oder im angehängten Flyer.
Uns ist durchaus bewusst, dass sogar der ermäßigte Preis das Studentinnen*- Budget übersteigt. Daher gibt es die Möglichkeit sich nach der Anmeldung an den Herta Leistner Lesbenfond, der von  Irmgard Ehlers betreut wird, zu wenden.  Dort kann ein günstigerer Preis für die Tagungsteilnahme beantragt werden. Wir haben das auch schon in Anspruch genommen und waren sehr dankbar für diese Möglichkeit. Stellt nach der Anmeldung einfach ganz formlos einen Antrag an irmgard.ehlers@ ev-akademie-boll.de und sie wird sich dann mit euch in Verbindung setzen.
Falls noch weitere Fragen offen sind, könnt ihr euch gerne an uns oder direkt an die Studienleiterin Claudia Schmengler (claudia.schmengler@ev-akademie-boll.de).
Gerne dürft ihr diese Mail auch noch weiterleiten, falls euch noch Frauen* einfallen, die das interessieren könnte!
Wir freuen uns schon auf viele neue Gesichter!
Herzliche Grüße
Denise Wessel und Sarah Kempf

Einladung zur Verleihung des Rosa Detlef 2017 mit der Bitte um Verteilung

Liebe Mitglieder des Netzwerkes LSBTTIQ BA-Wü

Anbei noch einmal die Einladung zur Verleihung des Rosa Detlef in Stuttgart als email, mit der Bitte, diese Einladung weit zu teilen und viele Menschen einzuladen.

Herzlichen Dank

Axel Schwaigert

Salz der Erde MCC Gemeinde Stuttgart

Salz der Erde MCC Gemeinde Stuttgart verleiht zum 8. Mal den Rosa Detlef. Sie verleiht ihn an Menschen, Gruppen oder Organisationen, die sich um die LSBTTIQ-Gemeinschaft verdient gemacht haben. Menschen, die durch ihre Arbeit, ihren Einsatz oder durch Zivilcourage die Welt besser gemacht haben.

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16 Uhr

Theater Rampe

Filderstraße 47, 70180 Stuttgart (barrierefrei)

Bus 43, Haltestelle Lehenstraße

U 1, 14, 21, Zacke, Haltestelle Marienplatz

Nominiert für den Rosa Detlef 2017sind folgende Einzelpersonen:

Peter Grohmann(Die AnStifter e.V.), Thomas Ott (Buchladen Erlkoenig), Jossi Wieler (Intendant der Staatsoper Stuttgart)

Nominiert für den Rosa Detlef 2017 sind folgende Gruppen:

Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart (Fetz) e.V., Musica Lesbiana, Kulturzentrum für Frauen SARAH e.V.

Laudatio auf die Preisträger/innen Leni Breymeier (MdB, Vorstandsmitglied Sisters e.V. und SPD-Landesvorsitzende)

Christine Jacobi (Abteilungsleiterin im Sozialministerium Baden-Württemberg)

Musikalische Umrahmung Olaf Bossi

Salz der Erde MCC Gemeinde Stuttgart verleiht zum 8. Mal den Rosa Detlef. Sie verleiht ihn an Menschen, Gruppen oder Organisationen, die sich um die LSBTTIQ-Gemeinschaft verdient gemacht haben. Menschen, die durch ihre Arbeit, ihren Einsatz oder durch Zivilcourage die Welt besser gemacht haben. Durch seine Farbe soll der Rosa Detlef an die Verfolgung in der Nazi-Zeit erinnern, wo schwule Männer den Rosa Winkel tragen mussten. Wir wollen eine Gesellschaft, die eine Verfolgung von Minderheiten generell nicht zulässt. Der Name Detlef soll an die vielen Schwulen, Lesben und Transsexuellen erinnern, die wegen ihrer Orientierung verlacht und verspottet wurden und werden. Wir wollen eine Gesellschaft, die offen und akzeptierend für jene ist, die anders sind. Mit der Verleihung des Rosa Detlef an Menschen und Organisationen, die an einer besseren Gesellschaft arbeiten, wollen wir alle anderen ermuntern, sich selbst mutig, offen und mit Zivilcourage zu engagieren. Die musikalische Umrahmung ist ein Benefizkonzert zugunsten von Go for Zanzibar einer Hilfsorganisation, die sich u.a. um AIDS-Waisen kümmert (www.goforzanzibar.org).

Sehr würden wir uns darüber freuen, wenn Ihr diese Einladung an interessierte Menschen und Gruppen in Eurem Umfeld weiterleiten würdet. 

Sie finden weitere Informationen auch auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1829808173714812/

Veranstaltungen im Frauencafé achtbar Tü im November

Liebe Frauen,

auch im November ist in der achtbar in Tübingen einiges los. Hier eine
Übersicht für euch, zuerst aber zu einem unserer Highlights:

So, 26.11.2016: Film und Frühstück | ab 11 Uhr

*Mit dem Filmfest FrauenWelten präsentieren wir uns alljährliches Film
und Frühstück*

Ab 11 Uhr erwartet Sie ein kleines phantasievolles Frühstücksbuffet.
Danach zeigt das Frauencafé achtbar in diesem Jahr den Film „Patience,
patience, t’iras au paradis!“ (OmeU). Und vielleicht möchten Sie danach
noch gerne mit den anderen zusammen sitzen und sich austauschen…

*Patience, patience, t’iras au paradis! *
(Belgien 2014, 85 Min., Dokumentarfilm, OmeU)

von Hadja Lahbib

Die täglichen Gebete und der Marktbesuch am Montag – daraus bestand
Wardas Leben seit sie von Marokko nach Belgien kam. Das ändert sich
schlagartig mit der Anmeldung zu einem Alphabetisierungskurs. Dort lernt
sie Gleichgesinnte kennen und gemeinsam erkunden die
unternehmungslustigen Seniorinnen voller Entdeckungslust die unbekannte
Welt und erleben dabei urkomische Momente!

*First Film Award, Marseille.
Protagonistin Tata Milouda anwesend.*

*Veranstaltung nur für Frauen *

*Eintritt 12,50 € *

*Anmeldung erwünscht unter: info@achtbar-tuebingen.de
<mailto:info@achtbar-tuebingen.de>
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Und diese Veranstaltungen erwarten euch auch noch in der achtbar: *
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Do, 09.11.2017: treffpunkt Krebs | 19 Uhr

Wir sind eine kleine (pharma-)unabhängige Selbsthilfegruppe für Frauen,
die sich ehrlich, engagiert und kreativ mit der eigenen Krebserkrankung,
der Behandlung(en) und Folgen auseinandersetzt.

Für Nicht-Gruppenmitglieder: Bei Interesse, bitten wir um
Kontaktaufnahme per Email ( treffpunktkrebs@gmx.de
<mailto:treffpunktkrebs@gmx.de>).

Fr, 10.11.2017: JuLE-Treff | 19 Uhr

*Für alle jungen Frauen*, die …
*…zwischen 15 und 25 sind
…ab und zu oder auch ständig auf Frauen* stehen…
…oder sich da nicht so sicher sind
…die andere treffen und sich austauschen wollen!

Wenn ihr Fragen, zum Beispiel, zum Coming-Out oder zu lesbischem Leben
habt, könnt ihr euch auch damit gerne an uns wenden. Wer nicht alleine
kommen möchte, kann eine Freundin mitbringen oder sich vor dem Treffen
von einer von uns abholen lassen.
Kontakt: info@maedchentreff-tuebingen.de
<mailto:info@maedchentreff-tuebingen.de>

Fr, 17.11.2017 : EWA-Treffen | 20 Uhr

*EWA Lesben – die EtWas Älteren in der achtbar*

Wir haben etwas andere Themen und Interessen als die ganz jungen Frauen.
Wir treffen uns, um uns kennenzulernen, auszutauschen, gemeinsame
Unternehmungen zu verabreden. Es sind alle herzlich willkommen, die sich
angesprochen fühlen!

Fr, 24.11.2017: LesBIT-Treff | 20 Uhr

*LesBiT – Lesben und Bi-Frauen in und um Tübingen *

LesBiT ist eine Gruppe von lesbischen und bisexuellen Frauen &
andersartig weiblichen Menschen, die sich mindestens einmal im Monat
treffen, um sich auszutauschen, neue Leute kennen zu lernen, Bier und
Tee zu trinken und zu tun, was uns sonst so einfällt. Wir sind „Neuen“
gegenüber immer offen und bemühen uns dass, ihr euch bei uns wohlfühlen
könnt.

Do, 30.11.2017: Spiele Abend | 19 Uhr

Spiel und Spass mit Doro und Chaky!!

Heute Abend werden wir die Klassiker unter allen Gesellschaftsspielen
auspacken. Wir nehmen uns Stift und Blatt und sehen mal worauf wir alle
Lust haben. Ob nun Lexikon-Spiel, Stadt-Land-Fluss oder Schiffe versenken…

Wir freuen uns auf euch!

**–
*Frauencafé achtbar Tübingen e.V.*
im Frauenprojektehaus
Weberstraße 8
72070 Tübingen
Tel. 07071-32862

info@achtbar-tuebingen.de <mailto:info@achtbar-tuebingen.de>

Vereinsnummer: VR1516
Steuernummer: 86166/35244

22.-29.11 • 17. Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES

*17. Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES
*
*

Ausführliche Programm-Hefte gibt es bei uns im Frauenbuchladen.*

——– Weitergeleitete Nachricht ——–
Betreff: 17. Filmfest FrauenWelten
Datum: Thu, 9 Nov 2017 14:01:50 +0100
Von: Filmfest FrauenWelten <filmfest@frauenrechte.de>
An: info@frauenbuchladen.net

*17. Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES vom 22.-29. November 2017*

Liebe FrauenWelten-FreundInnen,

bald ist es wieder soweit: vom 22. bis 29. November 2017 findet das
Filmfest FrauenWelten zum 17. Mal in Tübingen, Rottenburg und Reutlingen
statt. In über 30 Spiel- und Dokumentarfilmen werden bewegende
Geschichten und eindrückliche Schicksale von Frauen aus der ganzen Welt
erzählt:

*Filmhighlights und Gäste*

Auch dieses Jahr erwarten wir wieder viele spannende Gäste, wie die
Schauspielerin Rachel Braunschweig, die für ihre Leistungen im
vielgelobten Spielfilm „Die göttliche Ordnung“ bereits mit dem Schweizer
Filmpreis in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ ausgezeichnet
wurde. Auch die pakistanische Regisseurin Sabiha Sumar wird mit ihren
Filmen „Azmaish“ und „Silent Waters“ (Goldener Leopard in Locarno 2003)
in Tübingen zu Gast sein. Ein weiteres Highlight ist der Besuch von
Rakieta Poyga, Gründerin und Präsidentin der Organisation „Association
Bangr Nooma“, die sich in Burkina Faso für den Schutz vor
Genitalverstümmelung einsetzt. Unser diesjährige Eröffnungsfilm, der
feministische Öko-Thriller „Pokot – Die Spur“ von Regisseurin Agnieszka
Holland („House of Cards“) führt uns in eine von Jägern dominierte
Gemeinde Polens, in der die leidenschaftliche Tierschützerin Janina
Duszejko unermüdlich versucht, sich gegen das patriarchale System zur
Wehr zu setzen.

*Themen im Fokus*

Im Fokus stehen dieses Jahr starke Frauen im *Widerstand gegen
religiösen Fundamentalismus*, wie zum Beispiel die saudi-arabische
Dichterin Hissa Hilal, die sich in der populären Castingshow „Million’s
Poet“ mit ihren Gedichten gezielt gegen den Terror der Geistlichen in
ihrer Heimat ausspricht („The Poetess“). Auch Maria, das „Girl Unbound“,
lässt sich nicht einschüchtern: trotz Morddrohungen durch die Taliban,
geht sie ihrer Leidenschaft, dem Sqash spielen, nach und bietet den
Fundamentalisten die Stirn. In „The Women’s Balcony“ scheint der junger
Rabbi David zunächst als Hoffnungsträger. Doch seine extrem orthodoxe,
frauenfeindliche Glaubensauffassung spaltet die Gemeinde immer mehr –
das lassen sich die Frauen nicht gefallen und starten einen Protest.

Seit jeher wird *sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe* eingesetzt. So
wurden während des zweiten Weltkrieges polnische Nonnen von Soldaten der
Roten Armee vergewaltigt („Les Innocentes“). Aber auch heute werden
Frauen in Kriegsgebieten Opfer sexualisierter Gewalt, so wie die
jesidischen Frauen in „Reşeba – The Dark Wind“, die von Terroristen des
Islamischen Staates entführt und als Sexsklavinnen verkauft werden. Im
Kongo bietet die „City of Joy“ den Frauen einen Ort, ihre schrecklichen
Erfahrungen zu verarbeiten und eine Chance, ihre Lebensfreude und
Hoffnung wiederzufinden.

*Rahmenprogramm *

Ein Themenabend über die *Frauenorganisationen in Rojava* sowie eine
Ausstellung wird über die Entwicklungen in der kurdischen Region in
Nord-Syrien informieren, in der die Frauen nicht nur am Kampf gegen den
IS beteiligt sind, sondern auch aktiver Teil einer demokratischen
selbstverwalteten Gesellschaftsentwicklung, die eine
geschlechtergerechte Gesellschaft zum Ziel hat.

Wir laden Sie herzlich ein, unter http://www.frauenrechte.de/filmfestin
unserem Programm zu stöbern und hoffen, Sie davon begeistern zu können!


Filmfest FrauenWelten
Film Festival Women’s Worlds

TERRE DES FEMMES e.V.

www.frauenrechte.de/filmfest <http://www.frauenrechte.de/filmfest>
www.facebook.com/frauenwelten <http://www.facebook.com/frauenwelten>

Das Filmfest FrauenWelten 2017
vom 22. – 29. November 2017

Film Festival Women’s Worlds 2017
22 – 29 of November 2017

25.11. • Einladung: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen, 25. November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2017 laden wir Sie herzlich zu den folgenden beiden Veranstaltungen ein:

 

TERRE DES FEMMES Fahnenhissung „Nein zu Gewalt an Frauen“  mit Rahmenprogramm

am Samstag, 25. November 2017, 14 Uhr,

im Rathaus am Markt, 3. Stock, kleiner Saal

 

Tresengespräch: „Nein heißt nein! Das neue Sexualstrafrecht – wie wird es umgesetzt und was bringt’s uns ganz konkret?“

am Samstag, 25. November 2017, 19 Uhr

im Bierkeller, Wilhelmstraße 15, 72074 Tübingen

 

Das Programm können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.

Geben Sie die Information gerne in Ihren Netzwerken weiter.

 

Wir freuen uns über Ihr Kommen!

 

Eventuelle Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

i.A. Sabine Patricia Maier M.A.

Gleichstellung und Integration

 

Universitätsstadt Tübingen

Münzgasse 20

72070 Tübingen

 

Tel. 07071 204-1442

Fax 07071 204-1007

 

sabine.maier@tuebingen.de

www.tuebingen.de/chancengleichheit

www.tuebingen.de/integration

Unterstützung_Lesbische Gedenkkugel_lesbian memorial orb_boule commémorative lesbienne_pallina commemorativa lesbica

Liebe FreundInnen, Lesben und Unterstützer*innen
Dear friends, lesbians, supporters,
Chèr-e-s ami-e-s, lesbiennes et supporteur*es,
Care amice, lesbiche, sostenitore
Deutsch________________________________________

Liebe FreundInnen, Lesben und Unterstützer*innen,

inzwischen hat sich seit dem Start unseres Antrags im Sommer 2016 viel getan. Wir werten das große Interesse und die Unterstützung als Bestärkung, den Weg weiter zu gehen.

Eure Unterschriften, die Einladung zum Symposium in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück im April 2017, sowie zur Ausstellungseröffnung im Schwulen Museum* Berlin im Juli 2017 und zuletzt im Oktober 2017 zu der EL*C (European Lesbian* Conference) in Wien bestärken unseren Willen, trotz massivem patriarchalem Gegenwind weiter als Initiative für eine Gedenkkugel zu streiten.

Der Beirat und die Fachkommission der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätte haben die Entscheidung über den Verbleib der Gedenkkugel bisher mehrmals verschoben.
Einzelne Entscheidungsträger, insbesondere der Vertreter der Homosexuellen, bestehen auf einer Ablehnung der Gedenkkugel mit dem Argument, es habe keine Verfolgung und keine Häftlingskategorie „Lesben“ gegeben.

 

Die nächste Entscheidung wird am 24. November 2017 diskutiert.

 

Deshalb bitten wir erneut um eure Unterstützung.

Bitte schreibt Protestbriefe bis zum 15. November 2017

an den Internationaler Beirat, in Person als Vorsitzenden Thomas Lutz, info@stiftung-bg.de,

und die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätte, in Person Prof. Dr. Günther Morsch, info@gedenkstaette-sachsenhausen.de,

dass ihr den dauerhaften Verbleib der Gedenkkugel (weiterhin) unterstützt.

 

Bitte schickt eine Kopie an: gedenkkugel@gmx.de

 

Hier eine Vorlage:

Sehr geehrter Hr. Thomas Lutz, Sehr geehrter Hr. Günther Morsch
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir fordern Sie als Beirat sowie als Vertretung der Homosexuellen auf, die Lebensrealitäten von lesbischen Frauen und Mädchen, patriarchale Machtverhältnisse und Verfolgungsstrukturen gegen lesbische Lebensweisen während des Nationalsozialismus bei Ihrer Entscheidung mit zu berücksichtigen. Es ist im Sinne einer wissenschaftlichen und politischen Auseinandersetzung notwendig, eine Definition von Verfolgung, die sich ausschließlich an den von den Nationalsozialisten geschaffenen Häftlingskategorien orientiert, zu hinterfragen und intersektional zu erweitern.

Ich setze mich/Wir setzen uns dafür ein, dass mit der „Gedenkkugel“ endlich ein sichtbares Zeichen und ein Ort in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück geschaffen wird, an dem die Verfolgung und Ermordung von lesbischen Frauen, und jenen, denen es nachgesagt wurde, sichtbar wird und ihnen gedacht werden kann.

Deshalb unterstütze/n ich/wir eine Gedenkkugel mit der folgenden Inschrift:

Im Gedenken aller lesbischen Frauen und Mädchen im Frauen-KZ Ravensbrück und Uckermark. Lesbische Frauen galten als „entartet“ und wurden als „asozial“, als widerständig und ver-rückt und aus anderen Gründen verfolgt und ermordet. Ihr seid nicht vergessen!“

Unterschrift:

Name:

Institution:

Datum:

 

Weitere zum größten Teil deutschsprachige Informationen, Argumente gegen und für eine Gedenkkugel, können unter www.feminismus-widerstand.de und den weiterführenden Links dort, nachgelesen werden.

Herzliche Grüße,

Initiative autonome feministische FrauenLesben aus Deutschland und Österreich
Irmes Schwager, Lisa Steininger, Maria Newald, Wiebke Haß, Susanne Kuntz
English____________________________

Dear friends, lesbians and supporters,

A lot has happened since the start of our application in the summer of 2016. We value the huge interest and the support as encouragement to continue on this path.

Your signatures, the invitation to the symposium at the Sites for Memorial and Remembrance Ravensbrück in April 2017, as well as to the opening of the exhibition at the Gay Museum Berlin in July 2017 and, most recently, to the European Lesbian* Conference in Vienna, strengthens our determination, despite massive patriarchal opposition, to continue our campaign for a memorial plaque.

The committee and the experts commission of the foundation for Memorial Sites in Brandenburg have repeatedly deferred the decision on the whereabouts of the memorial plaque.

Individual decision makers, in particular the homosexual representative, insist on rejecting the memorial plaque on the grounds that there was no persecution and no such category as lesbian prisoners.

 

The next decision will be discussed on 24th November, 2017.

 

That is why we are once again requesting your support.

Please send protest letters by 15th November 2017

to the international committee, in person to the chair Thomas Lutz, info@stiftung-bg.de

and the Foundation of Memorial Sites in Brandenburg, in person to Prof. Dr. Günther Morsch, info@gedenkstaette-sachsenhausen.de

to state your continued support for a permanent memorial plaque.

 

Please send a copy to: gedenkkugel@gmx.de

 

Here is a suggestion:

Mr. Thomas Lutz, Mr. Günther Morsch
Dear Ladies and Gentlemen,

We request you, as the committee, as well as the representative of homosexuals, take into account in your decision the lived realities of lesbian women and girls and patriarchal power relationships and structures of persecution against lesbian lifestyles during national socialism. It is essential in terms of an academic and political debate to question a definition of persecution which is exclusively oriented on the categorisation of prisoners created by the national socialists and to expand this in terms of intersectionality.

I/We support that, at last, a visible symbol and a place in the Sites for Memorial and Remembrance is created by a memorial orb which marks the persecution and murder of lesbian women, and those so accused, so that they can be remembered.

For this reason I/we support a lesbian orb with the following inscription:
In Memorial an all lesbian women and girls in the Women’s Concentration Camp Ravensbrück and Uckermark. Lesbian women were considered „degenerate“ and were persecuted and murdered as „antisocial“ and, among other things, as resisters and crazy. You are not forgotten!

 

Signature

Name

Institution

Date

 

Further (mostly German) information, arguments for and against a memorial plaque, can be read under www.feminismus-widerstand.de and subsequent links.Best wishes

Autonomous feminist womenlesbians initiative of Germany and Austria
Irmes Schwager, Lisa Steininger, Maria Newald, Wiebke Haß, Susanne Kuntz