Frauencafé achtbar Tübingen Mi, 25.04.2018:Selbstbehauptungskurs

Mi, 25.04.2018:Selbstbehauptungskurs

Selbstbehauptungskurse Beginn 18.00-22.00 Uhr
 
Der nächste Selbstbehauptungskurs mit unserer Krav Maga Trainerin von RE.ACT Stgt. Yvonne Volz findet am

25.04.18 18.00-22.00 Uhr Selbstbehauptung

statt. Yvonne ist Krav Maga Trainerin, systemische Therapeutin und Traumapädagogin
Kursgebühr pro Einheit 30€
Ermäßigung möglich
Anmeldung unter info@achtbar-tuebingen.de – Bei Anmeldung bitte Kursname und Datum nennen.

Frauencafé achtbar Tübingen e.V.
im Frauenprojektehaus
Weberstraße 8
72070 Tübingen
Tel. 07071-32862

info@achtbar-tuebingen.de

Vereinsnummer: VR1516
Steuernummer: 86166/35244

Q-Film #02 – Pride – 19. April, 20.15 Uhr im Arsenal

Hallo an alle,

ich möchte hiermit auf Q-Film #02 am 19. April hinweisen und bitte um Weiterleitung.

Gezeigt wird diesmal „Pride“:

Großbritannien 1984: Minenarbeiter_innen im ganzen Land streiken wegen drohenden Minenschließungen für ihre Lebensgrundlage und werden dafür von der Presse verleumdet und von der Polizei schikaniert. In dieser Krise finden sie Unterstützer, die selbst Diskriminierung und Verleumdung nur zu gut kennen: die „Lesbians and Gays Support the Miners“ beginnen Geld zur Unterstützung der Streikenden zu sammeln und stehen ihnen in ihrem Protest zur Seite. „Pride“ verpackt diese ernsten historischen Ereignisse in eine wunderbare Dramödie und zeigt wie durch Mitgefühl und Solidarität aus zwei diskriminierten Bevölkerungsgruppen unerwartet Freunde wurden.

Donnerstag 19. April, 20.15 Uhr, im Kino Arsenal (Am Stadtgraben 33, Tübingen).

Reservierung wird empfohlen und ist ab 16 Uhr unter 07071 9997531 möglich.

Podiumsdiskussion Magnus Hirschfeld & Heidelberg für Mai 2018

Hirschfeld & Heidelberg: Queere Geschichte in der öffentlichen Erinnerung

Queer Festival 2018

Mit seinem Studium der Medizin und Engagement in der jüdischen Studentenvereinigung Badenia, die mit dem Ziel gegründet wurde, dem zunehmenden Antisemitismus im Deutschen Reich zu begegnen, legte Magnus Hirschfeld während seiner Studienzeit in Heidelberg auf verschiedene Weise Grundlagen für sein späteres Schaffen im Wissenschaftlich-humanitären Komitee und dem Institut für Sexualwissenschaft. Anlässlich seines 150. Geburtstages möchte der Diskussionsabend Magnus Hirschfeld würdigen – als Sexualwissenschaftler, dessen Pionierforschung die Komplexität von Sexualität und Geschlecht in den Blick nahm, sowie als Sexualreformer, der Zeit seines Lebens für die Entkriminalisierung von Homosexualität stritt und sich für Trans*menschen einsetzte.

Bisher taucht queere Geschichte kaum in der historischen Erinnerung Heidelbergs auf. Ausgehend von der Person Magnus Hirschfelds beleuchtet die Veranstaltung die Rolle von LSBTTIQ-Geschichte, Körper- und Geschlechtergeschichte sowie jüdischer Geschichte für das historische Bewusstsein Heidelbergs – und ein lebendiges demokratisches Miteinander.

Prof. Dr. Karen Nolte (Medizinhistorikerin, Universität Heidelberg) diskutiert mit Patsy L’Amour LaLove (Geschlechterforscherin, u.a. Schwules Museum Berlin), Ralf Dose (Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V.), Dr. Christian Könne (Historiker) sowie Dr. Esther Graf und Manja Altenburg (Agentur für Jüdische Kultur).

Veranstaltung im Rahmen der Reihe 150 Jahre Magnus Hirschfeld in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.